Zwischen Feuer und Wasser

Jedes Jahr verbringen mein Sohn Darjan und ich zusammen mit der Familie meines Patenkindes ein Wochenende im Entlebuch an der Emme. Ein wunderbarer Ort, den wir vor vier Jahren bei einem spontanen Ausflug ins Grüne für uns entdeckt haben. Der Bauer, dem das Grasland gleich neben dem Fluss gehört, findet solchen „Natur-Tourismus“ auf seinem Grundstück eigentlich nicht so toll. Die Leute würden immer wieder ihren Abfall dort liegen lassen und Plastik gehöre einfach halt nicht in die Natur … und schon gar nicht auf seine Weide. Recht hat er! Dennoch haben wir ihn damals freundlich um seine Erlaubnis gefragt, unsere Zelte nur für eine Nacht auf seinem Land aufstellen zu dürfen. Natürlich würden wir unseren Abfall und auch den, den wir sonst noch finden würden mitnehmen. Es sei ja vor allem für die Kinder etwas ganz besonderes, so ein Wochenende ganz in der Natur am Flussufer der Emme verbringen zu dürfen ;-) Uns von Kopf bis Fuss musternd meinte er dann,  dass er in unserem Fall mal eine Ausnahme machen würde. Und seither gewährt er uns jedes Jahr das Gastrecht auf seinem friedvollen, zwischen Wald und Wasser gelegenen Stück Weideland.

Diesmal haben wir unsere Zelte zwar aufgestellt, in ihnen geschlafen haben wir aber nicht. Die Nacht war sternenklar. Auch Regen war laut Meteo-App mit 0% sehr unwahrscheinlich. So schliefen wir alle nebeneinander auf unseren mehr oder weniger komfortablen Iso-Matten gebettet auf einer Sandbank unweit des Wasserlaufes. So einfach auf der Erde liegend, dem Rauschen des Wassers lauschend und den funkelnden Sternenhimmel bestaunend fühlt man sich rundum mit der Natur und ihren Kräften verbunden. Müde vom vielen Spielen am und im Wasser sind die Kinder schnell eingeschlafen. Ruhig und tief atmen sie. Schnell lege ich noch eine warme Decke über sie, bevor auch ich ins Schlummerland wegdrifte … Früh werde ich von der Morgenfrische geweckt. Möglichst ohne zu rascheln räckle ich mich aus meinem Schlafsack frei und begebe mich still zur Feuerstelle. Unter der weissen Aschendecke versteckt stochere ich noch etwas Glut von letzter Nacht hervor. Schnell ist wieder ein neues Feuer entfacht, das dann kurze Zeit später auch die anderen nicht ganz so freiwilligen Frühaufsteher heranlockt. Die noch ruhige Morgenstunde nutze ich, um mich für den Tag locker und fit zu machen. Und so finde ich zwischen Feuer und Wasser den idealen Platz dafür. Hinter mir knistert das frisch entfachte Feuer. Wohlig warm entspannt sich mein Rücken. Vor mir fliesst das Wasser munter und kraftvoll in seinem Bett. Fortwährend rauscht es an mir vorbei und weckt meine Sinne. Erdwärts fliesst das Wasser – himmelwärts brennt das Feuer … und ich bin genau dazwischen und darf an all den mannigfaltigen Bewegungen der Natur teilhaben. Wie schön!

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Auf der Alp Collo …

… fand letztes Wochenende zum ersten mal ein Taiji-Wochenendseminar statt. Ich fand es grossartig, mal so abseits von allem ganz naturverbunden ein vertiefendes Taiji-Seminar zu den fünf Lösungsübungen geben zu dürfen. Bis zur Alp Collo gab es noch ein gutes und teilweise auch ein ziemlich steiles Stück zu wandern. Die entlegene Alphütte zu finden war gar nicht so einfach. Doch alle, die sich auf den Weg gemacht haben, sind auch sicher angekommen … und hatten eine ganz gute Zeit! Und das berichteten die Teilnehmenden:

„Ich mache sonst viel Leistungssport. Für dieses Wochenendseminar habe ich mich angemeldet, um eine neue Art des Ausgleichs kennenzulernen, bei der ich mich nicht so stark körperlich verausgabe. Zu erleben, dass Bewegung auch durch entspannen und loslassen möglich ist, war für mich sensationell. In diese Richtung möchte ich gerne weitermachen.“

„Wenn ich vergleiche, wie sich bei mir die fünf Lösungsübungen zu Beginn und zum Schluss des Seminars angefühlt haben, dann staune ich, wie gross der Unterschied ist. Dass ich mit meinen Übungserfahrungen an diesem Wochenende so in die Tiefe kommen würde, dass habe ich nicht erwartet. Ganz herzlichen Dank für deine wertvollen Anleitungen und deine achtsame Art!“

„Dieses Wochenende in den Bergen habe ich sehr genossen. Kurz vorher bin ich von einer lange Reise nach Hause gekommen. Der Langstreckenflug war für meinen unteren Rücken nicht so erfreulich. Die fünf Lösungsübungen waren da wirklich ausgesprochen wohltuend. Mit ihnen kann ich jetzt meine Gelenke und Muskeln sehr selbstwirksam entspannen und lösen. Danke!“

„Mir hat es sehr gut getan während zwei Tagen so fokussiert und prinzipienorientiert mit diesen Lösungsübungen unterwegs zu sein. Die Übungen haben mich deutlich spüren lassen, wo ich überall im Körper noch mehr loslassen und entspannen kann. Ich fand es ein wunderbares Wochenende, so eingebettet in der Natur, in einer tollen Gruppe, mit gutem Essen … alles in allem sehr nährend. Ich freue mich jetzt schon auf’s nächste mal!“

„Kurz bevor ich auf dieses Seminar aufmerksam geworden bin, habe ich im Internet das Video zu diesen fünf Lösungsübungen von Meister Huang Xingxian gesehen. Seine körperliche Lockerheit und die Durchlässigkeit in seinen Bewegungen haben mich sehr beeindruckt. Klar, habe ich bis zum Erreichen einer solchen Entspannung und Lockerheit noch einen weiten Übungsweg vor mir, doch jetzt nach diesem Wochenende merke ich, wie ich diesen Qualitäten wieder ein Stückchen näher gekommen bin. Die Richtung meines Übens fühlt sich für mich absolut stimmig an! Das Seminar fand ich prima. Überrascht hat mich, wie mir durch die Partnerübungen viele Bewegungsprinzipien noch klarer wurden.“

„In diesem Wochenende habe ich für mich ganz viel Schönes entdeckt: diesen traumhaften Ort in der Natur, faszinierende wahrnehmungs- und bewegungsschulende Taiji Übungen, einen spannenden Einblick in die Welt der Chinesischen Schriftzeichen, kochen auf dem Holzofen, baden im Käsertrog, schlafen unter dem freien Sternenhimmel … und das, was mich am meisten berührt hat, die zwischenmenschliche Herzlichkeit. Danke!“

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Taiji im Gantrisch Naturpark … überraschend anders :-)

Am letzten Wochenende war ich zusammen mit meinem Sohn, meinem Studienfreund Christian und seinen beiden Kindern im Gantrisch Naturpark unterwegs. Prächtiges Wetter hatten wir und ebenso war auch die Aussicht auf dem Gantrisch Panoramaweg. Über’s Mittelland erstreckte sich diese bis zu den im Dunst schimmernden Juraketten. Faszinierend, wie sich diese Weite um einen herum auch im eigenen Körper bemerkbar macht!

Auch am zweiten Tag durften wir ganz schöne Resonanz-Erfahrungen in der Natur machen. Bei der Wanderung um den Schwarzsee sind wir einmal etwas von der Route abgestochen und dabei auf einen fantastischen Wasserfall gestossen: Die massive Felswand mitten im grünen Wald, das herunterprasselnde, im Sonnenlicht glitzernde Wasser, das belebende Rauschen und die unzähligen kleinen Wassertröpfchen, die frisch und fröhlich in der Luft tanzten … wunderschön, dieses Zusammenspiel der Naturkräfte!

Im Bauernhof „Muriboden“ der Familie Böhlen bei Riggisberg fanden wir eine wunderbare Herberge. Im Stroh wurde nicht nur geschlafen. Gross war die Freude am weichen Boden nicht nur bei den herumtollenden Kindern!

Natürlich liess auch ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen, um auf dieser sanft federnden, goldig-gelben Strohwiese ein paar Taiji-Bewegungen auszuprobieren. Grossartig war das! Doch meine Bewegungen, so ruhig sie auch waren, blieben nicht lange unbemerkt … wie überraschend anders Taiji doch immer wieder sein kann!
Seht selbst. Zum Abspielen des Videos einfach hier klicken. Viel Spass! :-)

 

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Schön war’s im Jurtendorf!

Im schönen Jurtendorf in Luthernbad war ich schon einige male zu Besuch. Doch erst neulich durfte ich es zum ersten Mal in seiner herrlichen Winterpracht erleben. Das war wirklich sehr schön. Es liegt ja nicht gerade auf dem Weg, das Jurtendorf. Ganz zuhinterst im Luthernthal hinter einem Hoger einbisschen versteckt will es im Unteren Niespel gefunden werden. Durch den zum Teil bis zu den Knien reichenden Pulverschnee stampfend, war die Anreise ins Dorf besonders abenteuerlich. Und dann war es da, ganz in sich ruhend, umsäumt von verschneiten Bergwäldern in der winterlichen Stille. Es war mir eine grosse Freude, den Weg zu meiner Gästejurte freizuschaufeln … um dann in diesen runden, willkommenheissenden Raum anzukommen. Das Feuer im Ofen war schnell entfacht und es dauerte nicht lange, schon breitete sich knisternd und knackend eine wohlige Wärme in meinem Nachtlager aus. Orange-golden flackerte das Feuer und verlieh allem rundherum eine warme, heimelige Farbe. Das robuste und doch durchlässig-leichte Scherengitter, das weiche weisse Innentuch, das rundgespannte Lebensband … und auch ich selbst war in ein mildes, tief wärmendes Licht getaucht. Der Schnee auf dem Kuppeldach schmolz allmählich und am nächsten Morgen hingen Eiszapfen draussen am Vordach!

Mit dem Sonnenaufgang überraschte mich ein wunderbares, feines Vogelkonzert. Das hätte ich um diese Jahreszeit an diesem Ort nicht erwartet. Natürlich musste auch der stolze Hahn Maloney sein „Kikeriki“ zum Besten geben! Eine Kostprobe von dieser besonderen Morgenstimmung habe ich aufgenommen und ist hier als „nature life stream“ zu hören :-)

 

Ja, in dieser märchenhaften Umgebung habe ich in einer kleinen aber feinen Gruppe ein Taiji-Wochenendseminar gegeben. Das Thema „bewegtes und stilles Stehen“ war ein sehr schönes und stimmiges. Die meiste Zeit waren wir in der Seminarjurte, doch haben wir auch draussen im Schnee eine temperaturbedingt wohl etwas dynamischere Übungseinheit mit vielen heiteren, spannenden und auch entspannenden Bewegungserfahrungen erleben dürfen! Ja, echt schön war es im Jurtendorf … und ich freue mich jetzt schon auf’s nächste Mal! :-)

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Frisch gebacken!

Mein eigenes Taiji T-Shirt! Diese Idee habe ich diesen Sommer verwirklicht. Das Design war schnell gefunden: mein Space2be-Männdle, das für ‚Freude und Wandel’ steht. Im Internet habe ich mich dann über die verschiedenen Druckverfahren sachkundig gemacht und ziemlich bald mal festgestellt, dass es am einfachsten, schnellsten und auch am günstigsten wäre, die T-Shirts schon fertig bedruckt mir nach Hause zuschicken zu lassen. Doch was hätte ich dabei erlebt und gelernt? Wahrscheinlich nicht besonders viel. Also habe ich mich für die anspruchsvollere Do-it-yourself Variante entschieden und meinen Junior gleich mit ins Abenteuer gezogen :-) So konnten wir gemeinsam wieder mal was ganz Neues ausprobieren und mit grosser Neugier, viel Sorgfalt und Geduld Schritt für Schritt alles durchgehen, bis das fertige T-Shirt wortwörtlich gebacken war!

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Zuerst habe ich uns richtig schöne, blaue T-Shirts aus Bio-Baumwolle besorgt, wobei mir auch faire Herstellungsbedingungen wichtig waren. Danach habe ich uns ein Siebdruckset mit allen wesentlichen Materialien bestellt. Und dann ging’s auch schon bald mal los mit der praktischen Arbeit. Als erstes mussten wir einen Belichtungsfilm erstellen, d.h., das Druckmotiv lichtdicht auf eine Folie drucken. Danach galt es das Drucksieb vorzubereiten. Das war spannend! Da wir mit lichtempfindlicher Fotoemulsion arbeiteten, haben wir unser Wohnzimmer und auch das Badezimmer in eine Dunkelkammer umgewandelt. Gearbeitet haben wir unter Gelblicht, das frei von UV-Strahlen war. Nach der Beschichtung des Siebes mit der Fotoemulsion musste diese über Nacht trocken und am frühen Morgen ging’s dann weiter. Der Belichtungsfilm kam auf’s Sieb und wurde während einigen Minuten mit einem 400 Watt Scheinwerfer ziemlich stark belichtet. Danach ging’s im abgedunkelten Badezimmer weiter. Die unbelichteten Stellen wurden dann mit dem Duschkopf ausgewaschen – und fertig war die Druckschablone! Bis dahin lief alles ganz gut.

T-Shirt-Projekt

Beim Drucken hatten wir dann aber doch noch einige Patzer … sprich, ganz viele spannende Lernerfahrungen! :-) So viele Aspekte kamen da zusammen, die dann alle gemeinsam das Druckergebnis prägten: Wieviel Farbe kommt auf’s Sieb? Welche Konsistenz soll die Farbe haben? In welche Richtung wird gerackelt? Wie oft soll gerackelt werden? Wieviel Druck ist über den Farbrackel auf das Sieb anzuwenden? In welchem Winkel ist der Rackel zu führen? Was wenn es Farbunterläufe gibt? Was wenn das T-Shirt verrutscht? Ups, farbige Fingerabdrücke auf dem T-Shirt! Schnell Hände und T-Shirt waschen gehen. Ou Mann, in der Zwischenzeit ist aber die Farbe im Sieb eingetrockent! Also nochmals das Sieb auswaschen und von vorne beginnen … Das alles hat mich doch auch sehr an die Lernprozesse im Taiji erinnert, wo ebenfalls ganz viele Komponenten zusammenkommen, die dann zur entspannten, zug- und druckstabilen Körperausrichtung und zu einem stimmigen Bewegungsfluss beitragen. Ein ganz wichtiger und grundlegender Faktor, der aus meiner Sicht wesentlich zum Gelingen beiträgt, ist das präsente Drannbleiben, das Hinterfragen, Ausprobieren, Hineinspüren, Wiederholen, Überprüfen … einfach halt eben Drannbleiben und es wirklich wissen wollen, neugierig sein, und ganz wichtig: sich das Wissen aus eigenen Lernerfahrungen aneignen. Klar ist es in jedem Fall ratsam, vorgängig mal die Gebrauchsanweisung zu lesen und sich vielleicht auch ein paar Tutorials zum Siebdruck auf Youtube anzuschauen. Aber das alleine macht noch keinen T-Shirt Druck. Diesen muss man selber machen und das ist auch gut so. Dann ist’s auch was Eigenes … und das darf es meiner Meinung nach auch sein – sowohl beim T-Shirt Drucken, als auch beim vertiefenden Üben von Taiji… Ja, und nach dem Druck haben wir dann die T-Shirts für einige Minuten in den vorgeheizten Ofen geschoben, um die Farbe waschfest auf’s Gewebe zu fixieren. Da wir mit wasserbasierter Siebdruckfarbe gearbeitet haben, ist uns das nur mässig gut gelungen. Diese Farbe ist haut- und umweltfreundlich und so stoffecht mit dem T-Shirt verbunden, dass wenn das T-Shirt gedehnt wird, sich die Farbe eben mitdehnt. Dabei kommt es dann zu feinen Rissen im Druck. Für einen unverwüstlichen Siebdruck von weisser Farbe auf dunkelm Hintergrund wäre Plastisolfarbe wohl die richtige Wahl gewesen, aber für meinen Geschmack hat die gar zu viel kanzerogene Chemie drinn … da ist mir ein etwas luftigeres Weiss, welches das schöne Königsblau durchschimmern lässt eindeutig lieber! „Optimum statt Maximum“ … gilt natürlich nur für’s T-Shirt Drucken ;-)

Wer will, kann sich bei mir gerne so ein originales „Space2be“ T-Shirt bestellen. Untenstehend sind alle Infos aufgeführt.

Space2be Taiji T-shirt

Material: 100%  Bio-Baumwolle aus Fairtrade Produktion
Farbe: hautfreundliche und naturverträgliche Siebdruckfarbe
Druck: von Hand gedruckt im Siebdruckverfahren
Grössen: erhältlich in S, M, L, XL (nur so lange Vorrat)
Preis: CHF 30.- pro T-Shirt (zzgl. Versandkosten CHF 5.-)
Bestellung: via Email an info(at)space2be.ch

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Taiji am Züri-Fäscht – ein toller Event!

Taiji-Facebook

siehe auch:  https://de-de.facebook.com/pflegezentren.zuerich

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Zigi, Redbull, What’s-up und … Taiji ?!?

Taiji ist nur etwas für alte Leute. Für die Jungen ist das viel zu langsam. Wirklich?! Seit 2014 unterrichte ich Taiji im Pflegezentrum Bachwiesen und zwar nicht etwa den älteren Heimbewohnern, sondern den jungen Auszubildenden, die aus ganz verschiedenen Arbeitsbereichen wie etwa Pflege, Hauswirtschaft, technischer Dienst, KV und Physiotherapie kommen. Mein Schwerpunkt in diesem Kurs ist das Vermitteln der Taiji-Bewegungsprinzipien, welche die Jugendlichen in ihrem Lern- und Arbeitsalltag unterstützen sollen. Dies tue ich mittels kurzen, leicht zu erlernenden Grundlagenübungen mit grossem Vertiefungspotential, aber auch anhand der 5-Elemente Taiji-Kurzform und Achtsamkeitsübungen am Boden.

Dieser Kurs wurde als Massnahme zur Gesundheitsförderung der Auszubildenden am Arbeitsplatz ins Leben gerufen. Aufgrund der positiven Resonanz und der abnehmenden Krankheitstage bei den Teilnehmenden ist dieses Pilot-Projekt erfolgreich weitergeführt worden. Letzten Mittwoch durfte ich gemeinsam mit Frau Margarete Römpler, Qualitäts- und Gesundheitsbeauftragte am Pflegezentrum Bachwiesen und Initiantin dieses Projektes, in Bern an der Verleihung des Grands Prix Suisse „Gesundheit im Unternehmen 2016“ den dritten Preis entgegennehmen.

Am Anlass wurde ich gefragt, was meiner Meinung nach die Wirkung von Taiji ausmache. Gewiss haben die langsamen Bewegungsabfolgen eine beruhigende und ausgleichende Wirkung auf Körper und Geist. Doch damit diese Effekte nicht nur im Kursraum bleiben, sondern sich auch im Arbeitsalltag selbstwirksam bemerkbar machen, ist ein bewusstes Erleben von den für das Taiji charakteristischen Bewegungsprinzipen förderlich. Zum Beispiel reicht es nicht aus, lediglich zu wissen, was „geerdet sein“ heisst. Ein tieferes Verständis von „geerdet sein“ eröffnet sich, wie es der Ausdruck denn auch bezeichnet, im Sein. „Geerdet sein“ will also erlebt und dadurch dann auch immer mehr verinnerlicht, bzw. verkörpert werden. Dann erst können Transfereffekte am Arbeitsplatz und auch Andernorts wirkungsvoll zustande kommen. Schön und gut, aber wie bringt man dieses achtsame nach Innen Lauschen Jugendlichen näher? Mit Zigi, Redbull, What’s-up und dergleichen sind sie es eher gewohnt, sich äusseren Reizquellen zuzuwenden? Da ist dann meine Rolle als Lehrer (= ebenfalls eine äussere Reizquelle) gefragt, um die Jugendlichen bei ihrer Aufmerksamkeitslenkung anzuleiten und hierfür unterstützende Bedingungen zu schaffen. Beziehungsaufbau ist meines Erachtens besonders wichtig, damit ein lernfreundliches und wertschätzendes Arbeitsbündnis zustande kommen kann. Auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden einzugehen, sie dabei aber doch auch ihrer eigenen Verantwortlichkeit gewahr werden zu lassen, kann spannende Erlebnissen hervorbringen. Ein für mich besonders eindrückliches Beispiel hierfür war, wie ich einmal mit Rap Musik im Hintergrund gemeinsam mit 25 Jugendlichen in einer absoluten inneren Stille und Konzentration in der Gruppe durch die Taiji-Form durchgeflossen bin. Ein konstruktives, gegenseitiges Entgegenkommen wurde da vermittelt, durch welches scheinbare Gegensätze (laute Rap Musik vs. stille Bewegungsmeditation) vereint wurden – ist das nicht eine wertvolle Anregung für den Arbeitsalltag?!

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offizielle Pressemitteilung:

Investition in die Zukunft: die Gesundheit der Auszubildenden fördern

Der dritte Platz ging an das Pflegezentrum Bachwiesen. Dieses legte bei seinem Projekt bewusst den Fokus auf die jungen Mitarbeitenden, um sie bei ihrem Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen. Dazu bot das Pflegezentrum seinen Auszubildenden unter professioneller Anleitung von Herrn Dr. phil. Marko Nedeljkovic Taiji-Lektionen während der Arbeitszeit an. Ziel war, eine Methode zur Entspannung zu vermitteln, muskuloskelettalen Beschwerden vorzubeugen, aber auch die Lernenden verschiedener Berufsgruppen mit unterschiedlichen Zeitplänen und Kurseinheiten zeitlich und örtlich zusammenzubringen. Dabei waren die Führungskräfte Schlüsselfiguren für die erfolgreiche Umsetzung und Teilnahme der Jugendlichen an den Kursen.

«Die Sensibilisierung unserer Lernenden und Praktikanten für ihre eigene Gesundheit und den Umgang mit Belastungen sowie die Möglichkeit für Entspannung am Arbeitsplatz möchten wir als Betrieb fördern und ist Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber den Auszubildenden», betont Margarete Römpler, Qualitäts- und Gesundheitsbeauftragte.

Die vollständige Pressemitteilung ist unter folgendem Link der Gesundheitsförderung Schweiz abrufbar.

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Die Jurte – ein Raum zum Sein

Zum ersten Mal in Tuchfühlung mit einer Jurte bin ich 2004 gekommen. Damals war ich für ein Auslandstudienjahr nach China gereist und habe an der Sportuniversität in Beijing Chinesische Sprache und TCM studiert. Dankbar war ich um einen verlängerten Wochenendausflug zusammen mit meinem Taiji-Lehrer und seinen Schülern, denn es ging raus aus der engen, stickigen Hauptstadt weit hinaus nach Hohot, dem Hauptort der inneren Mongolei.

Von dort aus wurden wir von Lao Liu, unserem einheimischen Fahrer, in ein entlegenes Jurtendorf gebracht. Dort wurden wir verköstigt und beherbergt. Ich erinnere mich noch sehr gut an den hochprozentigen Willkommenstrunk, an die archaisch anmutenden mongolischen Gesänge begleitet von den weinerlichen Klängen der Erhu, … doch besonders eindrücklich war für mich der grosse, freie Himmel über der weiten Steppe.

In der Nacht war er mit unzähligen funkelnden Sternen übersät und in der Kälte des frühen Morgens hies er die ersten Sonnenstrahlen willkommen. Ausser den paar Jurten war weit und breit nichts als weiter, freier Raum zum Sein. Himmel und Erde schienen mir einander so nahe zu sein, wie noch nie zuvor.

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Obwohl mir diese zwei Tage in der kargen Natur damals so unglaublich gut taten, schlummerten die Erinnerungen an dieses Erlebnis mehrere Jahre still und warm tief in mir. Erst vor einem Jahr, als ich erfahren hatte, dass es auch hier in der Schweiz ein Jurtendorf gibt, da wurden meine unter den Staubschleier der Zeit geratenen Erinnerungen – wie von einem hellen Glockenklang berührt – wieder wach. Im Internet fand ich die Webseite des in Luthernbad gelegenen Jurtendorfes und machte mich da erst einmal über dessen Konzept und Angebote sachkundig. Der erste und zugleich auch längste Anlass im Jahr findet jeweils im Frühling statt.

Während eines Monates werden die Gästejurten aufgebaut und alle Vorbereitungen für die bevorstehende Saison getroffen. Diese Gelegenheit um die Jurte von Grund auf kennenzulernen, hatte ich gleich letzten Frühling genutzt. Eine Woche lang packte ich beim Jurtenaufbau, beim Knüpfen der Scherengitter, als auch beim Ausbessern der verbindenden Pfade mit an.

Es waren sehr intensive und lehrreiche sieben Tage mit vielen beschenkenden Erfahrungen und Begegnungen. Zu jener Zeit hatte ich mich auch mit den klassischen Schriften der Yang-Familie über die Bewegungsprinzipien im Taiji befasst. Sehr oft musste ich beim Verrichten der Arbeiten innehalten, denn immer wieder war ich freudig überrascht, wesentliche Taiji-Prinzipien im Aufbau der Jurte gespiegelt zu finden.

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Diesen Herbst war ich wieder im Jurtendorf und habe in der Familienlagerwoche teilgenommen. So wie jede Jurte für sich ihren Platz im Dorf hat, so hatte auch jede Familie ihren Raum im Ganzen. So wie alle Jurten über die Pfade miteinander verbunden sind, so entstanden auch mit jedem neuen Lagertag immer mehr verbindende Erlebnisse unter den Teilnehmenden. Das vergnügte Spielen der Kinder war für mich der schönste Ausdruck der gelassen-heiteren Lagerstimmung. Ein spezielles Lagerprogramm gab es nicht, und vielleicht kam es ja gerade auch deshalb zu schönen Stunden stimmigen Beisammenseins: In der Gemeinschaftsjurte als auch unterm freien Himmel entstanden Kreistänze, Sing- und Klangringe, Lagerfeuer und natürlich auch kreative Taiji-Bewegungen mit Gross und Klein … alles hatte seinen Raum und seine Zeit.

Auf’s nächste Jahr ausblickend freue ich mich sehr im September einen zweitägigen Taiji-Workshop im Jurtendorf anzubieten. Das natürlich Schöne und mühelos Kraftvolle der Taiji-Bewegungen an so einem naturverbundenen Ort entfalten zu lassen – das wird etwas ganz Besonderes sein!

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HongKong Park

Während meiner Taiji-Lehrer Ausbildung gab es jeden Sommer eine intensive Trainingswoche in den Bergen. Vor dem Morgenessen wurde eine Stunde still geübt, bis zur Mittagspause fanden drei weitere Unterrichtsstunden statt und am Nachmittag nochmals drei Lektionen bis zum Abendessen. Geübt wurden verschiedene Lockerungsübungen, Kurzformen, die lange Handform, sowie auch einzelne Partnerübungen (Tuishou). Für jene, die nach dem Abendessen noch weiter für sich alleine oder auch mit anderen zusammen üben wollten, für die gab es den „HongKong Park“ – ein freies Üben draussen unter den milden Strahlen der Abendsonne. Und es hatte wirklich etwas von der entspannten, bewegungseinladenden Atmosphäre, wie ich sie auch in den Parkanlagen chinesischer Grossstädte erlebt hatte. Diese Stunden im HongKong Park sind mir in schöner Erinnerung geblieben. Auch jetzt, Jahre später freue ich mich über jede Gelegenheit im Freien üben zu können. So habe ich mit der Zeit einige schöne Taiji-Orte entdeckt, an welchen ich mit meinen Kursgruppen, meinen Trainingspartnern, oder auch für mich alleine in den Fluss der Taiji-Bewegungen eintauchen kann. Getragen von der Erde unter dem weiten Himmel – ganz Verbunden mit der Natur. In einem neulichen Gespräch mit einer Landschaftsarchitektin ist mir der grosse Stellenwert natürlicher und naturnaher Seinsräume wieder einmal mehr bewusst geworden. Dadurch Angeregt möchte ich hier ein paar dieser für mich besonderen „Taiji-Orte“ vorstellen.

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Parkanlage am Universitätsspital Zürich

Dieser wunderbarer Park befindet sich gleich vis-à-vis des Hauptgebäudes der Universität Zürich. Die lebhafte Rämistrasse hinter sich lassend wurde der Besucher noch bis vor Kurzem von einer grossen Wiese mit schönen alten Kiefern, Platanen, Kastanien und Akazien zum entspannten Verweilen eingeladen. Im Herzen des Parks und doch etwas versteckt liegt der wetterfest überdachte Pavillon. So war es für mich und meine USZ-Taijigruppe immer möglich bei jeder Wetterlage im Park zu üben.

Eines morgens jedoch, stellten wir ganz überrascht fest, dass unser Pavillion noch während unserer Taiji-Stunde mit Absperrgittern und Baustellenplanken unzugänglich gemacht wurde und wir uns nicht ohne Weiteres einen Ausweg verschaffen mussten. Da wurden wir von den Bauarbeitern informiert, dass der Bau einer neuen Energiezentrale das Absperren grosser Parkflächen und eben auch des Pavillons erforderte und dies wohl so noch zwei bis drei Jahre dauern würde. Bleibt zu hoffen, dass uns und allen Parkbesuchern der liebgewonnene Pavillon erhalten bleibt. Zum Glück ist noch ein nettes Wiesenstück neben der grossen Kiefer frei geblieben, wo es neben Slacklinern, Physiotherapeuten und ihren Patienten noch genug Raum für eine bewegungsfreudige Taiji-Gruppe gibt.

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Insel-Park in Bern

Im Inselspital werden aus Platzmangel einzelne Gebäude in die Höhe ausgebaut. Dennoch gibt es auf dem Areal des schweizweit grössten Spitals immer wieder grüne Oasen anzutreffen. Eine davon befindet sich ganz in der Nähe der Kindertagesstätte beim Insel-Heim. Eine schöne, grosse, alte Blutbuche schenkt im Sommer wohltuenden Schatten und bietet bei einsetzendem Regen einen klangvollen Unterstand. Zum Taiji-Üben ist der Kiesboden neben dem Insel-Heim sehr dienlich. Man spürt die Kieselsteine unter den Füssen und bei den Drehungen, Schritten und Gewichtsverlagerungen kann man sie nicht nur unter der Schuhsohle fühlen, sondern auch hören. Manchmal verlassen wir diesen gelenksschohnenden Boden und gehen auf die Wiese, wo der Widerstand des Grases einem sehr gut helfen kann die Fülle im Standbein von der Leere im Spielbein zu unterscheiden. Es ist ein sympathischer Ort, der über die Mittagszeit bei schönem Wetter gerne von den Spitalangestellten zum Picknicken genutzt wird. Aus der nahe gelegenen Kita hört man manchmal die kleinen Kinder spielen, lachen, streiten und schreien. Hie und da dringt mal durch die Sträucher und Hecken ein Autohupen oder Trammquietschen von der Effingerstrasse in den Park herein … währenddem unsere kleine Taiji-Gruppe ganz im Lauschen des Bewegungsflusses der „schönen Weberin am Webstuhl“ vertieft ist … alles hat Platz!

Und der Platz soll in den kommenden Jahren noch grösser und schöner werden! Das durfte ich vor Kurzem von einer Landschaftsarchitektin erfahren, die an der Projektierung dieses erweiterten Landschaftsparks mitwirkt. Natürlich habe ich diese Gelegenheit genutzt um ihr nahe zu legen, dass so ein überdachter Pavillon schon noch was Tolles sei, der es den Besuchern erlaube, auch bei schlechter Witterung den Park als einen naturnahen Freiraum zu nutzen und geniessen. Lassen wir uns mal überraschen! :-)

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Rieterpark in Zürich

Für alle, die mal in diesem Park waren, werden ihn nie vergessen! Eine etwas abseits am Stadtrand unweit vom Bahnhof Enge gelegene Parkanlage mit Blick auf den in der Morgensonne glitzernden Zürichsee. Seit ich Taiji mache, komme ich sehr gerne immer wieder mal an einem Sonntagmorgen an diesen Ort zum Üben. Manchmal alleine, oft aber auch zusammen mit Freunden. Doch selbst in den frühen Morgenstunden ist man in diesem Park nie ganz allein. Linden säumen die Allee zum Aussichtsfeld, Vögel erfreuen sich der mannigfaltigen Gebüsche, der nahe gelegenen Obstbäume und der stolz empor ragenden Baumkronen. Und mit der aufsteigenden Sonne kommen dann auch immer mehr Leute joggend, Hunde spazierend, Kinderwagen schiebend oder auch einfach gemütlich flanierend vorbei. Bänke hat es viele. Ein schöner Ort zum Sein, um die Beine auszustrecken und dabei seinen Blick in die Weite über den Züri-See schweifen zu lassen, um bei einer Tasse Tee ein Kapitel in einem guten Buch zu lesen, oder eben auch um ein paar mal durch die Taiji-Form zu fliessen.

Sehr friedvoll ist die Stimmung an diesem Ort, der eine anziehende Wirkung auf Gross und Klein hat. Touristen gibt es da nicht besonders viele und jene die doch den Weg zum Rieterpark finden, kommen in erster Linie ins Völkerkundliche Rietbergmuseum zu Besuch. Doch finden sie sich dann nicht selten ganz ergriffen von der beruhigenden und tragenden Wirkung dieser ehrwürdigen Parkanlage. Ein wirklich ganz besonderer Ort.

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Dreilindenpark in Luzern

Selbst Luzerner müssen manchmal ein paar Momente lang überlegen, bis es ihnen langsam zu dämmern beginnt, um welchen Park es denn dabei eigentlich geht. „Ah ja … da ist doch die Musikschule, oder?“ Also, wäre dieser Park in China und nicht hier in der Schweiz, müsste man garantiert Eintritt bezahlen … und das bestimmt nicht wenig! Keine 10 min mit dem Bus vom Bahnhof entfernt, einmal dort, kommt einem die Stadt weit weg vor. Kein Wunder, denn zum Park führt eine steile und nicht allzu kurze Treppe hoch, welche einen die Stadt und alles andere hinter sich sein lässt und einem die Sinne für die prachtvollen, alten Baumriesen aber auch für die zum Greifen nahen Berge um den Vierwaldstättersee öffnet.

Eingebettet in diese märchenhafte Parklandschaft befindet sich das Konservatorium für klassische und mittelalterliche Musik. Die abgelegene Lage dieses Parks schützt ihn vor dem regelrechten Tourismusstrom, der sich fleissig durch die Luzerner Altstadt, die Seepromenade und über die Holzbrücke durchknippst. So sind es vor allem  Hundehalter, Spaziergänger, Musikstudenten und gelegentlich auch ein paar Freunde der bewegenden Künste, die sich dieses einzigartigen Ortes erfreuen.

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Kurpark in Baden

Wenn ich mich zurückbesinne, wo mein Taiji-Üben im Freien so richtig begonnen hat, so führen mich meine Erinnerungen zurück in den Badener Kurpark. Dort verorte ich einige der schönsten Eindrücke während meiner Ausbildungszeit zum Taiji-Lehrer. Im Lehrgang war es vorgesehen, dass die Teilnehmenden sich zwischen den Ausbildungswochenenden regelmässig in Übungsgruppen treffen und gemeinsam das Gelernte wiederholen und sich im Anleiten der Übungen und Bewegungsformen üben. Und so wurde der Kurpark für meine Taiji-Freunde und mich während einigen Jahren zu einem zentralen Ort des gemeinsamen Übens, Austauschens, in Frage Stellens, Experimentierens und Entdeckens. Ob in brütender Sommerhitze oder klirrender Februarkälte, ob bei launenhaftem Aprilwetter oder stürmischem Herbstwind … kein einziges Mal wurde ein Übungstreffen abgesagt. Mit jedem gemeinsam durchgestandenen Unwetter wuchs der Zusammenhalt in unserer Übungsgruppe. Es war eine wunderbare Zeit. Ja und der Park? … Ja, der ist ganz ok. In meinem Fall sind es die Menschen und die mit ihnen geteilten Erlebnisse, die diesen Ort für mich zu etwas Besonderem machen.

Mein Fazit, Taiji im Freien kann ich nur empfehlen … und wenn man so etwas Schönes auch noch mit anderen zusammen Teilen kann, dann wird’s noch schöner! :-)

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Taiji Tuishou Workshop in Bern

Am 28. März fand in Bern ein kleiner aber feiner Taiji Tuishou Workshop statt, an welchem Adrian Tineo, Fabian Cretton und ich eine kurze Einführung in die Taiji-Partnerübungen, das Tuishou, gegeben haben.

Im Nachfolgenden sind einige Video-Sequenzen zum Workshop zu sehen. Viel Spass!

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